
| | Altes Backhaus von 1656 Das Alte Backhaus von 1656 ist eine Rarität, auf welche die Bürger von Dexheim recht stolz sind. Vor kurzem wurde es gründlich restauriert und gestrichen. In früheren Zeiten gehörten Backhäuser zur Ausstattung jedes Ortes, leider sind heute nur noch wenige erhalten. 1982 kam das Gebäude als Geschenk in den Gemeindebesitz und wurde unter Denkmalschutz gestellt. 1985 wurde von der Gemeinde ein anstehendes Gebäude dazu gekauft und beide innen und außen restauriert. Die alte Backstube wurde zu neuem Leben erweckt und dient heute mit einem integrierten Gemeinderaum dem Vereins- und Gemeindeleben. |  | | | 
| | Dexheimer Schloss Dexheim war 1259 Reichsgut und um 1400 kurpfälzisches Dorf. Das Schloss im Ort brannte 1683 während kriegerischer Ereignisse ab. Heute ist von dem Gebäude nur noch ein Turmstumpf erhalten. | 
| | Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt Die Kirche wurde 1912-13 von Dombaumeister Ludwig Becker, Mainz, als kleiner gewölbter Saal in spätgotischen Formen errichtet. Nördlich befindet sich ein quadratischer Chorflankenturm mit Maßwerkfries und verschiefertem Obergeschoß. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist vollständig erhalten. | 
| | Evangelische Pfarrkirche Die evangelische Pfarrkirche besitzt einen romanischen Chorturm mit Satteldach. Im ehemaligen Altarraum sind 1958 Malereien aus der Zeit um 1320 (thronender Christus am Gewölbe), Ende des 15. Jahrhunderts sowie von 1705 freigelegt worden. | 
| | "Das alte Feuerwehrhaus" wird z.Zt. von der Ortsgemeinde Dexheim als Gerätehaus verwendet.
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| | "Wegweiser-Stein" vor dem Gemeindehaus stand ehemals am Wegekreuz Guntersblumerweg |  Foto: Johanna Stein, Dexheim
| | "200-jährige Linden" am Dexheimer Friedhof
Nach einer Verordnung Napoleons aus dem Jahre 1804 wurde das Bestattungswesen in allen Einzelheiten geregelt. Grabstätten durften künftig nur noch außerhalb der Stadt oder des Dorfes eingerichtet werden. Die Dexheimer waren wahrscheinlich von dieser neuen Regelung nicht sehr begeistert. Ihnen blieb jedoch nichts anderes übrig und legten1808 einen neuen Friedhof auf einem Teilstück der Gewann „In den Weidengärten“ an. Aus dieser Zeit stammen noch die beiden rund 200 Jahre alten Linden am Eingang des Dexheimer Friedhofs.
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| | Dexheimer Wasserbehälter von 1907
Die Fassaden aller Wasserhäuser, in denen sich die Armaturen befinden, wurden als Bossenmauerwerk (Quadermauerwerk, bei dem die Stoßfugen und Lagerfugen des einzelnen Quaders exakt behauen sind, die Ansichtsseite sich jedoch unbearbeitet buckelartig vorwölbt) aus weißen Flonheimer Sand- und profilierten Hau- Steinen errichtet. Die Portalseiten zeigen jeweils nach dem Ort, für den der Behälter zuständig ist. Alle Haupt- und Hochbehälter sind mit Inschriften und der Jahreszahl ihrer Erbauung versehen.
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